Rücken an Rücken tasten wir uns durch den Komplex. Mit der Waffe im Anschlag und montierter Taschenlampe erforschen wir das alienverseuchte Gebiet. Plötzlich tauchen rote Punkte auf dem Radar auf und schon sehen wir die überdimensionierten Käfer, die mordlustig auf uns einstürmen. Wie wild ballern wir los und werfen mit Granaten um uns, während wir rückwärts stolpern und die Aliens dezimieren.
In dem Remake des gleichnamigen Klassikers „Alien Breed“ wird aus der isometrischen Perspektive gegen allerlei Krabbelgetier zu Felde gezogen. Räume erkunden, Gegenstände suchen und Viecher killen, das ist das Prinzip des Actionsspiels für die Xbox 360.
Da kommen noch mehr! Knall sie ab! Knall sie ab! Nehmt dies, ihr hässlichen Käfer! Und fresst das! Na, das gefällt euch, was? Diese Granate hier ist nur für euch bestimmt! Und die hier auch!
Die Munition ist recht knapp bemessen, aber gerade deshalb kommt ein wenig Starship-Troopers-Feeling auf: Übergroße Bugs, die man mit gezielten Feuerstößen aus automatischen Waffen zurückdrängt und in Stücke schießt. Das macht im Prinzip schon Laune, jedenfalls im Koop-Modus.
Aber genau da liegt die Schwäche von Alien Breed Evolution. Denn die Solo-Missionen schocken nicht so wirklich und der Koop-Modus umfasst nur wenige Level und war bei uns innerhalb einer Stunde durchgezockt. Eine herbe Enttäuschung, müssen wir sagen.
Schade, schon vorbei. Tja…und jetzt?
Gute Frage. So abrupt wie dieser Artikel, so endete auch unser Spielvergnügen. Kommen wir also zum Fazit: Alien Breed Evolution ist kein wirklich schlechtes Spiel und zu zweit macht es schon richtig Spaß. Aber für 10€ sind ein bis zwei Stunden Koop-Vergnügen einfach zu wenig.
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