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Strichmännchen-Kung-Fu bei “Ragdoll Masters”

Kleine, schlaffe Strichmännchen, geschult in den höchsten Kung-Fu-Künsten, die aufeinander bis zum bitteren Ende eindreschen (oder eingedroschen werden lassen) – das wird jetzt mal der erste Artikel seit längerer Zeit auf Koopgames.de.

Das erinnert mich doch an diese Flash-Videos…

“Ragdoll Masters” heißt der 2D-Spaß und ist bereits einige Jahre alt. Ist aber nicht schlimm, denn auch heute rockt das Spielchen noch. Vor allem wer die Stickmen-Fight-Videos Xiao Xiao mag, der wird Ragdoll Masters lieben.

In einer beinahen Schwerelosigkeit schweben die Kooppartner umher und benötigen als Steuerung nur vier Richtungstasten. Wie der Name schon sagt, werden Ragdolls gespielt, also schlaffe Puppen (jaha, die gibts auch als Strichmännchen). Gemeinsam versucht man, sich gegen die computergesteuerten Striche zu behaupten.

Jaja und wie prügel ich mich jetz??

Trefferzonen sind der Bauch (also der Mittelstrich) und der Kopf. Man schwebt mit seinem Stickman umehr und schleudert seine schlaffen Arme und Beine den gegnerischen Ragdolls entgegen. Während man versucht sie zu treffen, deckt man sich gleichzeitig vor den feindlichen Angriffen, indem man sie Bein gegen Arm, Arm gegen Arm, Arm gegen Bein, Arm gegen das andere Bein oder gegen den vorherigen Arm…ähh ihr wisst schon.

Fight!

Jedenfalls kommt dabei wirklich Kung-Fu-Feeling auf. Die Gegner werden immer größer und immer zahlreicher, was das Ich-Bin-Ein-Kung-Fu-Master-Und-Verkloppe-Bruce-Lee-Mäßig-Gleich-Vier-Gegner-Auf-Einmal-Gefühl nochmal steigert. Außerdem lassen sich Slow-Motion Effekte bei jedem Zusammentreffen oder nur bei jedem Kill zuschalten, die ich auch nur wärmstens empfehlen kann.

Anfangs ist die Steuerung sehr ungewohnt, aber nach kurzer Zeit kommt man ins Spiel rein und dank des Combo-Systems erlebt man auch schnell den Flush eines Spiel-Flows, wenn man gerade einen Run hat. Klingt sehr nach Denglisch, ist aber trotzdem so.

Fett. Und costa quanta?

Fazit: Für verrückte 8,14 Euro (ist halt vom Dollarpreis umgerechnet) ist die Klopperei zu haben und möglicherweise für den einen oder anderen zu kurzweilig, um dafür 8 Euro auszugeben. Aber wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann sich ja vorher die Demo ansehen, mit ihren 6MB ist diese schnell gesaugt und angezockt.

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